Geschichte

W. SeibelSinn für Lebensart und ein außergewöhnlicher Designanspruch prägen das Familienunternehmen mono. Seit Generationen werden am Stammsitz Mettmann in handwerklicher Perfektion Tafelbestecke und Tisch-Accessoires von zeitloser Ästhetik gefertigt. So überdauert das legendäre, als Designklassiker international gerühmte Besteck mono-a schon seit Jahrzehnten alle Moden.

Innovationsgrad, Designqualität und der hohe Verarbeitungsstandard eines jeden einzelnen Artikels haben mono zu dem gemacht was es heute ist, zum „Mitgestalter des Lebens“.
 
Wilhelm Seibel I. gründet 1895 das Familienunternehmen, die Britaniawarenfabrik W.Seibel. 1911 wird das Zweitwerk, die Hessischen Metallwerke Gebr. Seibel, gegründet. Weltweit berühmt wird die Firma W.Seibel 1936 mit dem Olympia-Besteck zur Ausstattung des olympischen Dorfes in Berlin.

Durch die gute Auftragslage in den Nachkriegs-Jahren wächst die Belegschaft zwischenzeitlich auf fast 1000 Mitarbeiter an. In den 50er Jahren folgte ein rasanter Abschwung bei dem 90% der deutschen Besteck-Fabriken auf der Strecke bleiben. 1958 trifft Herbert Seibel die mutige Entscheidung design-orientierte Produkte zu fertigen. Damit wird der Fortbestand der Hessischen Metallwerke gesichert.

Seit über 40 Jahren entwickelt mono Produkte mit Designern. Mit hohem handwerklichen Aufwand werden diese in einem manufakturhaften Prozess hergestellt. Fast ebenso lange werden die Produkte weltweit mit Preisen und Auszeichnungen bedacht. Neben diversen klassischen Auszeichnungen durch Design-Zentren und Museen widmete der Verlag form 1998 dem mono-Besteck von Prof. Peter Raacke  eine Veröffentlichung in der Reihe „Design-Klassiker“.

Außergewöhnlich ist die Auszeichnung der Deutschen Post, die mit der Sonderpostwertzeichenserie „Design in Deutschland“ beispielhaften Designobjekten der Nachkriegszeit eigene Briefmarken widmet. 1998 erschien bereits der erste Viererblock mit Motiven von Gegenständen aus der Zeit des Jugendstils und des Bauhauses. Das Essbesteck mono-a von Peter Raacke wird als Beispiel des erfolgreichsten Exponenten modernen Tafeldesigns gezeigt.

Weitere Motive sind das Fernsehgerät HF1 der Braun AG von Herbert Hirche aus dem Jahr 1958, die von Günter Kupetz 1969 entworfene „Perlenflasche“, heute noch als Mehrwegflasche für Sprudel und Limonade gebräuchlich, sowie das Design der Magnetschwebebahn Transrapid, das Alexander Neumeister 1984 für Thyssen-Henschel entwickelte. mono wird inzwischen in der fünften Generation als Familienunternehmen geführt.